Informationen zu den Zeugnissen und Lernentwicklungsgesprächen in der Grundschule


Lernentwicklungsgespräche in den Jahrgangsstufen 1 bis 3

 

Wir führen in den Jahrgangsstufen 1 bis 3 ein dokumentiertes Lernentwicklungsgespräch durch, anstatt ein Zwischenzeugnis auszustellen. 

 

Pädagogische Vorteile:

Alle am Lernprozess Beteiligten (Kind, Eltern, Klassenlehrkraft) kommen zu Wort und tauschen sich über den aktuellen Lern- und Leistungsstand aus. Im Gegensatz zu Zwischenzeugnissen erfolgt dabei eine Beurteilung im Gespräch. Missverständnisse und Unklarheiten können somit sofort ausgeräumt werden. Stärken und Schwächen der Lernentwicklung werden angesprochen und gemeinsam beraten; Fördermöglichkeiten und nächste Umsetzungsschritte werden aufgezeigt. 

 

Ablauf: 

Im Januar erhalten Sie als Eltern nach einem Informationsabend zum Lernentwicklungsgespräch Terminvorschläge. Nach der Vereinbarung eines Termins (außerhalb der Schulzeit) füllen sowohl die Eltern, das Kind als auch die Lehrkraft einen Einschätzungsbogen aus. Er dient unter anderem als Grundlage für ein ca. 30 minütiges Gespräch, das die Lehrkraft im Beisein der Eltern mit dem Kind führt. Abschließend wird mit dem Kind eine konkrete und entwicklungsgerecht formulierte Zielvereinbarung geschlossen, um das künftige Lernen gemeinsam im Sinne einer Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zu optimieren.

 

Jahreszeugnis der Jahrgangsstufe 1 

Es enthält einen Bericht mit Beobachtungen insbesondere

• zum Sozialverhalten,

• zum Lern- und Arbeitsverhalten,

• zum Leistungsstand in den einzelnen Fächern,

• zu den individuellen Lernfortschritten.

 

Jahreszeugnisse der Jahrgangsstufen 2-4 

Sie enthalten

• Noten in den Pflichtfächern,

• zusätzliche Erläuterungen zu den Noten in Deutsch und Mathematik,

• Bewertungen des Sozialverhaltens sowie des Lern- und Arbeitsverhaltens.

Die Bereiche „Sozialverhalten“ und „Lern- und Arbeitsverhalten" sind in einem durchgängigen Text beschrieben. Abschließend ist in einem Satz der jeweilige Bereich zusammenfassend beurteilt.

(Bsp.: Das Sozialverhalten war insgesamt gut).

 

Übertrittsverfahren in der 4. Jahrgangsstufe

a) 

Die Schülerinnen und Schüler der 4. Jgst. erhalten Ende Januar anstelle des Zwischenzeugnisses eine sogenannte „Zwischeninformation zum Leistungsstand“, der den Eltern die aktuellen Informationen über den momentanen Leistungsstand ihres Kindes bieten soll. Dieser Leistungsbericht beinhaltet ausschließlich die Jahresfortgangsnoten aller Fächer und ggf. einen Vorrückungshinweis. Es findet keine Kommentierung der Teilbereiche der Fächer statt.

 

b) 

Anfang Mai bekommen alle Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse ein Übertrittszeugnis. 

Dieses Übertrittszeugnis beinhaltet:

• die Jahresfortgangsnoten in allen Fächern

• die Gesamtdurchschnittsnote aus den Fächern Deutsch, Mathematik und 

   Heimat- und Sachunterricht

• eine Bewertung des Sozial- sowie Lern- und Arbeitsverhaltens

• eine zusammenfassende Beurteilung, in der die Eignung für den weiteren Bildungsweg

   festgestellt wird.