Aktuelle Meldungen


Nachfolgend finden Sie Informationen des Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus zur Notfallbetreuung:

 

Ein flächendeckendes Betreuungsangebot würde das Ziel, das mit den Schulschließungen erreicht werden soll, unterlaufen. Bitte versuchen Sie daher, auch wenn Sie zu den Erziehungsberechtigten im Bereich der kritischen Infrastruktur (s.u.) zählen, möglichst eine private Betreuung Ihrer Kinder im persönlichen Umfeld zu organisieren.

 

Eine Notfallbetreuung an den Schulen wird nur eingerichtet für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 deren Erziehungsberechtigte im Bereich der kritischen Infrastruktur arbeiten. Hierzu zählen insbesondere Einrichtungen, die 

  • der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe,
  • der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz)
  • der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung (von der Produktion bis zum Verkauf, z. B. Verkaufspersonal in Lebensmittelgeschäften), des Personen- und Güterverkehrs (z. B. LKW-Fahrer, Zugführer, Piloten, Fluglotsen), der Medien (insbesondere Nachrichten- und Informationswesen sowie Risiko- und Krisenkommunikation – z. B. Journalisten in der Berichterstattung, nicht dagegen bei Freizeit-Magazinen. Als Beschäftigte im Bereich der Medien gelten nicht nur Redakteure, sondern auch andere in den oben genannten Medien tätige Personen, die für deren Funktionsfähigkeit erforderlich sind) und
  • der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Bitte beachten Sie: Die Notfallbetreuung kann nur dann in Anspruch genommen werden, wenn beide Erziehungsberechtigte – im Fall von Alleinerziehenden der Alleinerziehende – im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind.

 

NEU: (geändert am 21.03.2020, 21.00 Uhr)

Der Katastrophenstab in Bayern hat die Notbetreuung für besonders betroffene Gruppen ausgeweitet. Wie das Familienministerium mitteilte, können ab Montag, 23.03.2020, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Gesundheitsversorgung oder der Pflege tätig sind, auch dann ein Notbetreuung in Anspruch nehmen, wenn nur ein Elternteil in diesen Bereichen arbeitet. Voraussetzung ist dabei weiterhin, dass der betroffene Elternteil wegen dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten an der Kinderbetreuung gehindert ist.

 

 

Weitere Voraussetzung für die Teilnahme an der Notfallbetreuung ist, dass die Kinder 

  • keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • keinen Kontakt zu einer infizierten Person haben oder binnen der letzten 14 Tage hatten und
  • sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert-Koch-Institut (RKI) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen nach dem Aufenthalt als solches ausgewiesen worden ist. Sollten 14 Tage seit der Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sein und sie keine Krankheitssymptome aufweisen, ist eine Teilnahme möglich.

 NEU: (geändert am 26.03.2020, 18.00 Uhr)

Die Notfallbetreuung wird im Bedarfsfall in der ersten Ferienwoche von Montag bis Donnerstag und in der zweiten Ferienwoche von Dienstag bis Freitag aufrechterhalten. Sie erstreckt sich bedarfsgerecht auf den Zeitraum von 8 bis 16 Uhr. Ganztags- und Mittagsbetreuungsangebote stehen in diesem Zeitraum nicht zur Verfügung

 

Sollten Sie Bedarf und die Berechtigung an einer Notfallbetreuung haben, melden Sie sich bitte per Mail (sekretariat@gs-rohr.de) bei uns. Wir werden uns dann zeitnah mit Ihnen in Verbindung setzen.

 

gez. Andrea Brandl, Rin